Hallo,
habe jetzt 2 Wochen Strahlentherapie hinter mich gebracht. Fazit: Alles halb so schlimm! Man sollte nicht immer alles glauben was andere Patieneten einem von Nebenwirkungen berichten. Es ist halt bei jedem unterschiedlich wie er die entsprechende Behandlung verträgt. Auch im Internet steht viel Mist! Ich habe mich im Vorfeld wieder einmal völlig verrückt machen lassen, was alles passieren könnte. Aber so ist dass halt wenn man sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt.
Ich für meinen Teil kann nur berichten, dass die Strahlentherapie nur halb so wild ist. Muss jeden Morgen um 10.15 Uhr zur Bestrahlung ins Krankenhaus. Dort werde ich aus vier verschiedenen Richtungen auf 6 unterschiedliche Strahlungsfelder mit starken Röntgenstrahlen beschossen.
Die zuerst befüchteten Hautirritationen sind bisher ausgeblieben. Ich hoffe dies bleibt auch so bis zum Ende der Therapie.
Von irgendwelchen Einschränkungen im Bereich der Beweglichkeit meines Knies kann ich auch nichts berichten. Mache weiterhin meine Übungen die ich bei der Krankengymnastik gelernt habe. Allerdings bin ich immer noch bei 90° Neigung. Ich weiß nicht warum ich nicht weiter komme. Werde mal meinen Orthopäden fragen woran dass liegen kann.
Ansonsten geht es mir recht gut. Darf mein rechtes Bein mittlerweile mit 45 Kilo belasten. Desto mehr ich mein Knie belaste, desto mehr merke ich dass die Musklen im Bein seit 9 Wochen kaum benutzt wurden. Wenn ich mein rechtes Bein belaste fühlt es sich an als würde ich auf Eiern gehen. Es ist ein sehr unsicheres und wackeliges Gefühl. Wird aber von Woche zu Woche besser.
Ende Juni habe ich einen umfpangreichen Kontrolltermin beim Chefarzt der Ortopädie in Bielefeld. Zu diesem Termin werden wieder CT vom Abdomen und Thorax und MRT vom Bein gemacht. Mal schaun ob alles mit der Prothese passt, und noch viel wichtiger... kein Krebs zu sehen ist.
Bis dahin...
LG Dominik
Das Krebstagbuch von Dominik Albrecht
Dieses Tagbuch soll meine Verwandten und Bekannten über meine Erkrankung infomieren und die Möglichkeit bieten an meinem Schicksal teil zu haben.
Samstag, 1. Juni 2013
Dienstag, 14. Mai 2013
Röntgenbilder
Schönen guten Tag!
Am kommenden Donnerstag beginnt jetzt meine Strahlentherapie. Ich in schon sehr gespannt wie gut ich die Behandlung vertragen werde. Mit großer Sicherheit habe ich mit starken Irritationen der Haut zu rechnen. Es soll sich, an den Stellen wo ich bestrahlt werde, anfühlen wie ein sehr starker Sonnenbrand. Aber das Spektrum der Nebenwirkungen ist mal wieder weit gefechert.
Von einigen Betroffenen habe ich erfahren, dass für Sie die Strahlentherapie schlimmer war als die Chemo. Nachdem was ich bei der Chemotherapie erlebt habe hoffe ich dass dies bei mir nicht der Fall sein wird.
Hier noch einige Bilder von meinem neuen Körperteil:
Auch wenn ich mich schon einigermaßen an die Prothese gewöhnt habe sind die Schmerzen zum Teil immer noch sehr stark. Ich kann maximal 2-3 Stunden aufstehen. Danach schwillt mein Bein an und ich muss es wieder hochlagern. Mit den Übungen von der Krankengymnastik bin ich jetzt bei einer Beugung von 80-90 ° angekommen. Ich will hoffen dass sich dieser Zustand nicht wieder zu stark während der Strahlentherapie verschlechtert. Wie schon erwähnt bildet sich im Bein an der zu bestrahlenden Stelle neues Narbengewebe was dazu führen kann, dass sich meine Beweglichkeit wieder einschränkt.
Aber erst mal abwarten.
Melde mich wieder und berichte wie es Donnerstag gelaufen ist.
Bis denn....
Am kommenden Donnerstag beginnt jetzt meine Strahlentherapie. Ich in schon sehr gespannt wie gut ich die Behandlung vertragen werde. Mit großer Sicherheit habe ich mit starken Irritationen der Haut zu rechnen. Es soll sich, an den Stellen wo ich bestrahlt werde, anfühlen wie ein sehr starker Sonnenbrand. Aber das Spektrum der Nebenwirkungen ist mal wieder weit gefechert.
Von einigen Betroffenen habe ich erfahren, dass für Sie die Strahlentherapie schlimmer war als die Chemo. Nachdem was ich bei der Chemotherapie erlebt habe hoffe ich dass dies bei mir nicht der Fall sein wird.
Hier noch einige Bilder von meinem neuen Körperteil:
Auch wenn ich mich schon einigermaßen an die Prothese gewöhnt habe sind die Schmerzen zum Teil immer noch sehr stark. Ich kann maximal 2-3 Stunden aufstehen. Danach schwillt mein Bein an und ich muss es wieder hochlagern. Mit den Übungen von der Krankengymnastik bin ich jetzt bei einer Beugung von 80-90 ° angekommen. Ich will hoffen dass sich dieser Zustand nicht wieder zu stark während der Strahlentherapie verschlechtert. Wie schon erwähnt bildet sich im Bein an der zu bestrahlenden Stelle neues Narbengewebe was dazu führen kann, dass sich meine Beweglichkeit wieder einschränkt.
Aber erst mal abwarten.
Melde mich wieder und berichte wie es Donnerstag gelaufen ist.
Bis denn....
Dienstag, 7. Mai 2013
Heilungsprozess
Schönen guten Tag!
Ja ich weiß ich habe mich seit längerer Zeit mal wieder davor gedrückt etwas in meinem Blog zu posten....Schande über mich ;-)
Ich bin jetzt seit fast einem Monat wieder zu Hause. Leider geht der Heilungsprozess längst nicht so schnell vorran wie ich mir dass wünschen würde. Die ersten zwei Wochen zu Hause waren sehr anstrengend da ich noch starke Schmerzen hatte und ich mich auch kaum bewegen konnte. Habe so gut wie den ganzen Tag im Bett oder auf dem Sofa gelegen und mich mit Schmerzmitteln vollgepumpt. Mittlerweile haben sich die Schmerzen auf ein erträgliches Maß reduziert. Ich war sogar schon so optimistisch, dass ich angefangen habe die Schmerzmittel abzusetzen was allerdings keine so gute Idee war. Aber mit der entsprechenden Medikation lassen sich die Schmerzen ganz gut ertragen. Seitdem ich zu Hause bin gehe ich wöchentlich 2 mal zur Krankengymnastik. Dort wurden mir verschiedene Übungen gezeigt die ich zu Hause 3-4 mal täglich durchführe. Des Weiteren werden bei der Krankengymnastik meine vernarbten und verklebten Muskeln massiert damit ich irgendwann mein Bein wieder vernünftig beugen kann.
Bei der Operation wurde ein Teil von meinen Oberschenkelmuskeln mit entfernt. Diese vernarbten und verklebten Muskelwunden behindern meine Beugung des Knies sehr stark. Anfangs konnte ich mein Knie nicht weiter als 20° neigen. Mittlerweile bin ich bei ca. 70° angekommen. Aber auch jetzt bereiten mir diese verkümmerten Muskeln die größten Probleme. Außerdem ist auf der rechten Seite meines Knies ein Teil der Haut ( Durchmesser ca. 8cm) mit meinem neuen Kniegelenk verklebt, was mich zusätzlich in meiner Beweglichkeit einschränkt. Mein Physiotherapeut sagte dass sich diese Stelle irgendwann ruckartig mit einem lauten Knall unter starken Schmerzen lösen wird. Danach werde ich mein Knie wieder besser bewegen können. Noch etwas auf dass ich mich freuen kann :-)
Die größten Schwierigkeiten im Alltag habe ich damit, dass mein Bein sehr dick wird sobald ich aufstehe. Nach spätestens 2-3 Std muss ich mich wieder hinlegen und mein Bein hochlagern damit die Flüssigkeit welche sich dort abgelagert hat wieder abfließen kann. Normalerweise werden diese Flüssigkeiten von dem Lympfsystem in einem ständigen Kreislauf durch den Körper geleitet. Durch die große Operation und die damit verbundenen Beschädigungen ist dieser Kreislauf in meinem Bein zum Großteil unterbrochen. Somit sammelt sich in meinem Bein immer wieder Flüssigkeit die nicht wieder abtransportiert wird. Mit der Zeit wird sich das Lympfsytem an die neue Situation anpassen, aber bis dahin habe ich mit diesem sehr leidigen Thema zu kämpfen.
Der weitere Plan sieht wie folgt aus.
Am Montag dieser Woche war ich bei der Voruntersuchung zur Strahlentherapie. Dort wurden Markierungen auf mein Bein gemalt um mich am nächsten Donnerstag, wenn die Bestrahlung los geht, richtig zu Positionieren.
Hier einige Bilder von dem Rumgekritzel. Bin mal gespannt ob dass wirklich bis nächste Woche hält.
Entgegen der ersten Einschätzung der Onkologen von 4-5 Wochen soll die Strahlentherapie jetzt sogar 6-7 Wochen dauern. Das heißt 6-7 Wochen jeden Tag ins Krankenhaus zur Bestrahlung. Anschließend soll ich 3 Wochen Pause machen damit meine Haut Zeit hat sich zu erholen, bevor ich dann zur Reha gehen kann. Diese wird vorraussichtlich nochmal 4-5 Wochen dauern.
Insgesamt gesehen dauert mir dass ganze einfach zu lange. Ich möchte diesen ganzen Mist endlich hinter mir haben um einfach wieder normal weiterleben zu können. Leider dauert der Heilungsprozess nun mal seine Zeit. Vieleicht bin ich auch einfach zu ungeduldig.
So jetzt muss ich mich erstmal wieder beruhigen.
Melde mich wieder.
Bis bald!
Ja ich weiß ich habe mich seit längerer Zeit mal wieder davor gedrückt etwas in meinem Blog zu posten....Schande über mich ;-)
Ich bin jetzt seit fast einem Monat wieder zu Hause. Leider geht der Heilungsprozess längst nicht so schnell vorran wie ich mir dass wünschen würde. Die ersten zwei Wochen zu Hause waren sehr anstrengend da ich noch starke Schmerzen hatte und ich mich auch kaum bewegen konnte. Habe so gut wie den ganzen Tag im Bett oder auf dem Sofa gelegen und mich mit Schmerzmitteln vollgepumpt. Mittlerweile haben sich die Schmerzen auf ein erträgliches Maß reduziert. Ich war sogar schon so optimistisch, dass ich angefangen habe die Schmerzmittel abzusetzen was allerdings keine so gute Idee war. Aber mit der entsprechenden Medikation lassen sich die Schmerzen ganz gut ertragen. Seitdem ich zu Hause bin gehe ich wöchentlich 2 mal zur Krankengymnastik. Dort wurden mir verschiedene Übungen gezeigt die ich zu Hause 3-4 mal täglich durchführe. Des Weiteren werden bei der Krankengymnastik meine vernarbten und verklebten Muskeln massiert damit ich irgendwann mein Bein wieder vernünftig beugen kann.
Bei der Operation wurde ein Teil von meinen Oberschenkelmuskeln mit entfernt. Diese vernarbten und verklebten Muskelwunden behindern meine Beugung des Knies sehr stark. Anfangs konnte ich mein Knie nicht weiter als 20° neigen. Mittlerweile bin ich bei ca. 70° angekommen. Aber auch jetzt bereiten mir diese verkümmerten Muskeln die größten Probleme. Außerdem ist auf der rechten Seite meines Knies ein Teil der Haut ( Durchmesser ca. 8cm) mit meinem neuen Kniegelenk verklebt, was mich zusätzlich in meiner Beweglichkeit einschränkt. Mein Physiotherapeut sagte dass sich diese Stelle irgendwann ruckartig mit einem lauten Knall unter starken Schmerzen lösen wird. Danach werde ich mein Knie wieder besser bewegen können. Noch etwas auf dass ich mich freuen kann :-)
Die größten Schwierigkeiten im Alltag habe ich damit, dass mein Bein sehr dick wird sobald ich aufstehe. Nach spätestens 2-3 Std muss ich mich wieder hinlegen und mein Bein hochlagern damit die Flüssigkeit welche sich dort abgelagert hat wieder abfließen kann. Normalerweise werden diese Flüssigkeiten von dem Lympfsystem in einem ständigen Kreislauf durch den Körper geleitet. Durch die große Operation und die damit verbundenen Beschädigungen ist dieser Kreislauf in meinem Bein zum Großteil unterbrochen. Somit sammelt sich in meinem Bein immer wieder Flüssigkeit die nicht wieder abtransportiert wird. Mit der Zeit wird sich das Lympfsytem an die neue Situation anpassen, aber bis dahin habe ich mit diesem sehr leidigen Thema zu kämpfen.
Der weitere Plan sieht wie folgt aus.
Am Montag dieser Woche war ich bei der Voruntersuchung zur Strahlentherapie. Dort wurden Markierungen auf mein Bein gemalt um mich am nächsten Donnerstag, wenn die Bestrahlung los geht, richtig zu Positionieren.
Hier einige Bilder von dem Rumgekritzel. Bin mal gespannt ob dass wirklich bis nächste Woche hält.
Entgegen der ersten Einschätzung der Onkologen von 4-5 Wochen soll die Strahlentherapie jetzt sogar 6-7 Wochen dauern. Das heißt 6-7 Wochen jeden Tag ins Krankenhaus zur Bestrahlung. Anschließend soll ich 3 Wochen Pause machen damit meine Haut Zeit hat sich zu erholen, bevor ich dann zur Reha gehen kann. Diese wird vorraussichtlich nochmal 4-5 Wochen dauern.
Insgesamt gesehen dauert mir dass ganze einfach zu lange. Ich möchte diesen ganzen Mist endlich hinter mir haben um einfach wieder normal weiterleben zu können. Leider dauert der Heilungsprozess nun mal seine Zeit. Vieleicht bin ich auch einfach zu ungeduldig.
So jetzt muss ich mich erstmal wieder beruhigen.
Melde mich wieder.
Bis bald!
Donnerstag, 11. April 2013
Rückkehr
Einen wunderschönen guten Abend!
Ich befinde mich seit gestern Abend wieder in heimischen Gefilden. Habe mich gestern mit einem Krankentransport nach Hause fahren lassen. Ganz angenehme Sache, wenn man während der ganzen Fahrt in einem weichen Bett liegt und schlafen kann ;-)
Heute war ich den ganzen Tag unterwegs um mich bei meinen örtlichen Ärzten wieder zurück zu melden. Bei der Gelegenheit könnte ich auch gleich meine neue Nichte, die seit gestern das Licht der Welt erblickt hat, im Krankenhaus begrüßen. Eine wunderschöne kleine Dame :-)
Die Ergebnisse aus der pathologischen Untersuchung von meinem Tumorgewebe waren leider nicht so erfreulich. Es hat sich herausgestellt, dass die Tumorzellen welche aus meinem Bein entfernt wurden noch zu 90% aktiv waren. Das bedeutet, dass die Chemotherapie nicht sonderlich efektiv war. Die Orthopäden aus Heidelberg empfehlen eine onkologische Nachbehandlung mittels Bestrahlung um das Risiko dass noch Tumorzellen zurückgeblieben sind zu minimieren. Der Tumor konnte bei der OP komplett entfernt werden. Dies nennt man eine so genannte R0 Resektion. Dies bedeutet dass der Tumor in sich geschlossen und komplettt entfernt werden konnte, ohne in zu beschädigen. Leider konnte durch die ungünstige Lage des Tumors, nicht überalll der Sicherheitsabstand von ca. 2cm eingehalten werden. Denn üblicherweise wird bei einer Tumorresektion auch dieses gesunde Gewebe, welches sich im Sicherheitsabstand befindet mit entfernt um die Gefahr auszuschließen, dass Krebszellen im Köper zurückbleiben.
Wie jetzt genau die Nachbehandlung aussieht wird sich erst am Dienstag nächste Woche herrausstellen, da ich vorher keinen Termin bei den Onkologen in Bielefeld bekommen habe. Auch die orthopädische Nachbehandlung wird sich erst nächste Woche Donnerstag genau definieren wenn ich meinen Termin beim Chefarzt der Orthopädie in Bielefeld habe.
Im Moment gehe ich 2-3 mal die Woche zur Krankengymnastik um wieder ein bischen Leben in mein Bein zu bekommen. Leider schaffe ich bisher nur eine Neigung von ca. 30° in meinem Kniegelenk. Auch darf ich mein rechtes Bein bisher nur mit 15 KG belasten. Ich wünschte ich würde schnellere Fortschritte machen. Aber ich denke auf diesem Gebiet muss ich etwas Geduld haben.
Freue mich jedenfalls sehr wieder zu Hause zu sein. Im eigenen Bett schläft es sich doch immer noch am besten.
Melde mich wieder wenn es Neuigkeiten gibt.
Ich befinde mich seit gestern Abend wieder in heimischen Gefilden. Habe mich gestern mit einem Krankentransport nach Hause fahren lassen. Ganz angenehme Sache, wenn man während der ganzen Fahrt in einem weichen Bett liegt und schlafen kann ;-)
Heute war ich den ganzen Tag unterwegs um mich bei meinen örtlichen Ärzten wieder zurück zu melden. Bei der Gelegenheit könnte ich auch gleich meine neue Nichte, die seit gestern das Licht der Welt erblickt hat, im Krankenhaus begrüßen. Eine wunderschöne kleine Dame :-)
Die Ergebnisse aus der pathologischen Untersuchung von meinem Tumorgewebe waren leider nicht so erfreulich. Es hat sich herausgestellt, dass die Tumorzellen welche aus meinem Bein entfernt wurden noch zu 90% aktiv waren. Das bedeutet, dass die Chemotherapie nicht sonderlich efektiv war. Die Orthopäden aus Heidelberg empfehlen eine onkologische Nachbehandlung mittels Bestrahlung um das Risiko dass noch Tumorzellen zurückgeblieben sind zu minimieren. Der Tumor konnte bei der OP komplett entfernt werden. Dies nennt man eine so genannte R0 Resektion. Dies bedeutet dass der Tumor in sich geschlossen und komplettt entfernt werden konnte, ohne in zu beschädigen. Leider konnte durch die ungünstige Lage des Tumors, nicht überalll der Sicherheitsabstand von ca. 2cm eingehalten werden. Denn üblicherweise wird bei einer Tumorresektion auch dieses gesunde Gewebe, welches sich im Sicherheitsabstand befindet mit entfernt um die Gefahr auszuschließen, dass Krebszellen im Köper zurückbleiben.
Wie jetzt genau die Nachbehandlung aussieht wird sich erst am Dienstag nächste Woche herrausstellen, da ich vorher keinen Termin bei den Onkologen in Bielefeld bekommen habe. Auch die orthopädische Nachbehandlung wird sich erst nächste Woche Donnerstag genau definieren wenn ich meinen Termin beim Chefarzt der Orthopädie in Bielefeld habe.
Im Moment gehe ich 2-3 mal die Woche zur Krankengymnastik um wieder ein bischen Leben in mein Bein zu bekommen. Leider schaffe ich bisher nur eine Neigung von ca. 30° in meinem Kniegelenk. Auch darf ich mein rechtes Bein bisher nur mit 15 KG belasten. Ich wünschte ich würde schnellere Fortschritte machen. Aber ich denke auf diesem Gebiet muss ich etwas Geduld haben.
Freue mich jedenfalls sehr wieder zu Hause zu sein. Im eigenen Bett schläft es sich doch immer noch am besten.
Melde mich wieder wenn es Neuigkeiten gibt.
Montag, 8. April 2013
Geburtstag in der Klinik
Hallo Leute!
Sehr zu meiner Freude bekam ich am Wochenende sowohl von meinen Eltern als auch von meiner Verlobten mit ihrer besten Freudin Besuch zu meinem Geburtstag. Haben das Wochenende mit lecker Kuchen essen und spazierengehen verbracht. Da es am Wochenende im Krankenhaus auch immer sehr langweilig ist, weil keine Untersuchungen oder Behandlungen anstehen, habe ich mich um so mehr über den Besuch gefreut. Hier einige Bilder vom Wochenende:
Mir geht es eigendlich ganz gut. Heute morgen war Chefarztvisite. Herr Dr. Lehner (Chefarzt) schleppte eine Kolonne von 11 Ärzten und weiteren Personen hinter sich her. Meine Wundheilung sieht sehr gut aus und auch meine Beweglichkeit in der Krankengymnastik macht gute Fortschritte. Herr Lehner stellte mir in Aussicht, dass ich am Freitag die Klinik verlassen darf. Leider liegen immer noch keine Ergebnisse aus der Pathologie vor, so dass ich nicht weiß ob ich anschließend zur Chemotherapie muss oder nicht. Ansonsten steht noch die Reha auf dem Programm, die wie ja schon erwähnt frühestens 7 Wochen nach der OP beginnen darf und von der mir auch noch niemand sagen kann wie lange die dann dauert. Wird also noch ein bischen dauern bis ich wieder einigermaßen fit bin.
Aber ich bin schon einmal froh dass die OP soweit ganz gut gelaufen ist.
Melde mich wieder wenn´s was neues gibt. Allen eine schöne Woche.
Bis bald....
Sehr zu meiner Freude bekam ich am Wochenende sowohl von meinen Eltern als auch von meiner Verlobten mit ihrer besten Freudin Besuch zu meinem Geburtstag. Haben das Wochenende mit lecker Kuchen essen und spazierengehen verbracht. Da es am Wochenende im Krankenhaus auch immer sehr langweilig ist, weil keine Untersuchungen oder Behandlungen anstehen, habe ich mich um so mehr über den Besuch gefreut. Hier einige Bilder vom Wochenende:
| Die Sonne genießen, im Hinergrund die Klinik |
| Ich zusammen mit meiner Liebsten |
| Orthopädische Klinik Heidelberg |
| Kustwerke auf dem Klinikgelände |
Aber ich bin schon einmal froh dass die OP soweit ganz gut gelaufen ist.
Melde mich wieder wenn´s was neues gibt. Allen eine schöne Woche.
Bis bald....
Donnerstag, 4. April 2013
Zustandsbericht aus Heidelberg
Hallo Zusammen!
Endlich haben die IT-Mitarbeiter es geschafft das W-LAN wieder zum laufen zu bekommen, so dass ich wieder ins Inetrnet komme. Gab hier die letzten Tage igendwelche technischen Schwierigkeiten. Es hat sich mittlerweile auch viel an meinem Zustand geändert was ich Euch natürlich gerne mitteilen möchte. Nachdem die ersten 3 Tage nach der OP sehr kritisch und anstrengend waren geht es seit 2 Tagen wieder richtig bergauf. Direkt nach der OP war mein Körper duch den Blutverlust während der OP sehr geschwächt. Ich hatte Fieber und einen Ruhepuls zwischen 100 und 120. In den darauf folgenden 2 Tagen nach der OP bekam ich Bluttransfusionen um den Blutmangel auszugleichen. Es war eine wirklich anstrende Phase. Die ersten 3 Nächte nach der OP habe ich wegen dem Fieber und dem hohen Puls überhaupt keinen Schlaf bekommen, was den Körper zusätzlich gestresst hat. Ab dem 4 Tag ging es dann wieder bergauf. Das Fieber lies nach und meine Blutwerte erholten sich, außerdem wurde mir noch mein Wundschlauch gezogen welcher auch immer recht unangenehm ist. Hier mal einige Bilder von meinem Bein.
Ich hoffe die Bilder haben Euch jetzt nicht den Appetit verdorben. Ich habe mich, nachdem ich aus der Narkose erwacht bin und der Verband das erste mal gewechselt wurde, auch ein bischen erschrocken wie groß die Wunde ist. Gestern Vormittag war ich dann nochmal zum Röntgen, wobei ich von der Radiologin erfahren habe wie groß meine Prothese wirklich ist. Von meinem Oberschenkelknochen ist nur noch ein kurzes Stück von ca. 10-15cm übrig. Das heißt also, dass meine Prothese fast an der Hüfte anfängt und bis zur Mitte des Unterschenkel geht. Meinen rechtes Bein besteht jetzt zum Großteil aus Metall.
Seit zwei Tagen mache ich auch gute Fortschritte in der Krankengymnastik und bewege mich schon gekonnt mit meinen Unterarmgehstützen über die Flure. Das mit dem Schlafen ist bis gestern immer noch ein großes Problem gewesen. Man merkt erst wirklich wie wichtig Schlaf ist wenn man ihn einige Tage nicht bekommen hat. Das geht richtig an die Substanz. Seit gestern bekomme ich etwas stärkere Schlafmittel mit denen ich die letzte Nacht schon mal 5 Stunden am Stück durchgeschlafen habe. Heute Morgen fühlte ich mich wie ein neuer Mensch.
Wenn die weitere Genehsung so weiter verläuft gehen die Ärzte davon aus, dass ich bereits Mitte nächster Woche wieder nach Hause kann. Jetzt muss ich nur noch klären wie die weitere Nachsorge abläuft. Wann und ob wir noch einmal eine Chemotherapie machen werden und wann ich zur Reha kann um mein Bein wieder richtig Fit zu machen. Aber all dass hängt auch immer noch von den pathologischen Laboruntersuchungen von meinem Tumor ab, von denen ich bisher leider noch nichts gehört habe.
Melde mich wieder wenn ich weiß wie es weiter geht.
Ganz Liebe Grüße an Euch alle die mir fleißig die Daumen gedrückt haben. Hatt geholfen!!!!
Bis denn....
Endlich haben die IT-Mitarbeiter es geschafft das W-LAN wieder zum laufen zu bekommen, so dass ich wieder ins Inetrnet komme. Gab hier die letzten Tage igendwelche technischen Schwierigkeiten. Es hat sich mittlerweile auch viel an meinem Zustand geändert was ich Euch natürlich gerne mitteilen möchte. Nachdem die ersten 3 Tage nach der OP sehr kritisch und anstrengend waren geht es seit 2 Tagen wieder richtig bergauf. Direkt nach der OP war mein Körper duch den Blutverlust während der OP sehr geschwächt. Ich hatte Fieber und einen Ruhepuls zwischen 100 und 120. In den darauf folgenden 2 Tagen nach der OP bekam ich Bluttransfusionen um den Blutmangel auszugleichen. Es war eine wirklich anstrende Phase. Die ersten 3 Nächte nach der OP habe ich wegen dem Fieber und dem hohen Puls überhaupt keinen Schlaf bekommen, was den Körper zusätzlich gestresst hat. Ab dem 4 Tag ging es dann wieder bergauf. Das Fieber lies nach und meine Blutwerte erholten sich, außerdem wurde mir noch mein Wundschlauch gezogen welcher auch immer recht unangenehm ist. Hier mal einige Bilder von meinem Bein.
| Wunde Tag 2 mit Wundschlauch |
![]() |
| Wunde Tag 4 ohne Wundschlach |
Seit zwei Tagen mache ich auch gute Fortschritte in der Krankengymnastik und bewege mich schon gekonnt mit meinen Unterarmgehstützen über die Flure. Das mit dem Schlafen ist bis gestern immer noch ein großes Problem gewesen. Man merkt erst wirklich wie wichtig Schlaf ist wenn man ihn einige Tage nicht bekommen hat. Das geht richtig an die Substanz. Seit gestern bekomme ich etwas stärkere Schlafmittel mit denen ich die letzte Nacht schon mal 5 Stunden am Stück durchgeschlafen habe. Heute Morgen fühlte ich mich wie ein neuer Mensch.
Wenn die weitere Genehsung so weiter verläuft gehen die Ärzte davon aus, dass ich bereits Mitte nächster Woche wieder nach Hause kann. Jetzt muss ich nur noch klären wie die weitere Nachsorge abläuft. Wann und ob wir noch einmal eine Chemotherapie machen werden und wann ich zur Reha kann um mein Bein wieder richtig Fit zu machen. Aber all dass hängt auch immer noch von den pathologischen Laboruntersuchungen von meinem Tumor ab, von denen ich bisher leider noch nichts gehört habe.
Melde mich wieder wenn ich weiß wie es weiter geht.
Ganz Liebe Grüße an Euch alle die mir fleißig die Daumen gedrückt haben. Hatt geholfen!!!!
Bis denn....
Freitag, 29. März 2013
Operation
Hallo Liebe Leute!
Habe die OP ganz gut überstanden. Mussten allerdings doch das komplette Kniegelenk entfernen und gegen ein küstliches austauschen. Bin aber schon mal froh dass noch beide Beine dran sind. So weit ich dass beurteilen kann habe ich auch in meinem kompletten unteren Bein Gefühl, so dass der Hauptnerv wohl nicht allzu groß beschädigt wurde. Genaueres über den OP-Verlauf habe ich leider noch nicht erfahren, da ich gestern noch den kompletten Tag neben mir stand und die Ärzte heute an Karfreitag auch nur in Notbesetztung arbeiten. Die reine OP-Zeit lag bei ca. 5 Std. anschließend lag ich dann noch bis 18.00 Uhr im Aufwachraum zur Überwachung. Die letzte Nacht war sehr anstrengend und nur mit starken Schmerzmitteln zu ertragen. Heute geht es mir einigermaßen gut. Einer der Stationsärzte war eben bei mir weil meine Bluwerte nicht so gut aussehen und ich wohl eine ganze Menge Blut während der OP verloren habe und jetzt unter Blutmangel leide. Mein Ruhepuls liegt jetzt ungefähr bei 120 Schlägen um meinen Körper mit dem wenigen Blut zu versorgen. Bekomme jetzt gleich noch Bluttransfusionen. Hoffe dann gehts mir wieder besser.
Im großen und ganzen bin ich recht erleichtert dass es anscheinend ganz gut galaufen ist. Genaures wie die OP jetzt genau abgelaufen ist erfahre ich wohl erst Dienstag. Werde mich jetzt erst mal wieder ausruhen und ein bischen Schlaf nachholen.
Melde mich wieder...
LG Dominik
Habe die OP ganz gut überstanden. Mussten allerdings doch das komplette Kniegelenk entfernen und gegen ein küstliches austauschen. Bin aber schon mal froh dass noch beide Beine dran sind. So weit ich dass beurteilen kann habe ich auch in meinem kompletten unteren Bein Gefühl, so dass der Hauptnerv wohl nicht allzu groß beschädigt wurde. Genaueres über den OP-Verlauf habe ich leider noch nicht erfahren, da ich gestern noch den kompletten Tag neben mir stand und die Ärzte heute an Karfreitag auch nur in Notbesetztung arbeiten. Die reine OP-Zeit lag bei ca. 5 Std. anschließend lag ich dann noch bis 18.00 Uhr im Aufwachraum zur Überwachung. Die letzte Nacht war sehr anstrengend und nur mit starken Schmerzmitteln zu ertragen. Heute geht es mir einigermaßen gut. Einer der Stationsärzte war eben bei mir weil meine Bluwerte nicht so gut aussehen und ich wohl eine ganze Menge Blut während der OP verloren habe und jetzt unter Blutmangel leide. Mein Ruhepuls liegt jetzt ungefähr bei 120 Schlägen um meinen Körper mit dem wenigen Blut zu versorgen. Bekomme jetzt gleich noch Bluttransfusionen. Hoffe dann gehts mir wieder besser.
Im großen und ganzen bin ich recht erleichtert dass es anscheinend ganz gut galaufen ist. Genaures wie die OP jetzt genau abgelaufen ist erfahre ich wohl erst Dienstag. Werde mich jetzt erst mal wieder ausruhen und ein bischen Schlaf nachholen.
Melde mich wieder...
LG Dominik
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